Es war ein Experiment und in der Rückschau fällt mir besonders eines ein: Danke, Herr, für deinen Segen !
Drei Konzerte standen auf dem Programm und während dies für viele Chöre sicherlich gar nicht ungewöhnlich ist, waren wir da doch schon sehr gespannt. Schließlich lag unser letzter Konzert bereits gut ein Jahr zurück. Doch unsere Zuversicht wurde nicht enttäuscht und die gemachten Erfahrungen dabei lassen sich nur schwer in Worte fassen.
Müden/Örtze: Am Freitagabend bot es sich an, nicht allzu weit in die Ferne zu schweifen, so dass wir uns für unseren Start die kleine aber atmosphärisch unheimlich schöne Heidekirche St. Laurentius ausgesucht hatten. Und besser hätte der Auftakt auch gar nicht sein können. Zwar steckte noch die ein oder andere kleine Unsicherheit in unserem Programm, aber wir wurden von den Zuhörern so stark getragen, dass wir am Ende ein wirklich gutes Gefühl hatten.
Garnisonkirche Celle: Mit vielen GospelWorks!-Sänger/Innen unter den Zuhörern war dieser Abend fast ein Heimspiel. Dies und die Erfahrungen des Vorabends verliehen unserem Gesang jetzt auch mehr Sicherheit und wir konnten uns ganz in unseren gesungenen Glauben hineingeben.
Kirche Wahrenholz: Hier begaben wir uns auf völlig unbekanntes Terrain, schließlich waren weder wir noch andere unsrer Chöre zuvor in dieser Region unterwegs. Umso erstaunter waren wir, auf ein gut gefüllte Kirche zu stoßen, mit einem schnell zu begeisternden Publikum. Da konnten wir zum Abschluss noch einmal so richtig aus uns heraus kommen. Es hat einfach Spaß gemacht …
Am Ende kehrten wir noch in ein Gasthaus am Orte ein (Sonntag kurz vor 22:00 Uhr) in dem wir als einzige Gäste richtig herzlich empfangen wurden. So rief der Wirt auch kurzerhand seine Köchin zurück, die er bereits in den Feierabend entlassen hatte. Als Dank bekam sie dann noch "I hear the angels singing" als Ständchen.
In diesem Sinne, hoffe ich, wir, dass wir auch in Zukunft bei unseren Projekten die Engel mit uns singen hören können. !
Be blessed, Eike
15:20 Uhr, 14.10.2009